Es wird grün: die ersten Pflanzen kommen ins Beet



Der Arzneipflanzengarten macht Fortschritte! Wo es im Januar noch kahl war, wird es jetzt langsam grün.
Letzte Woche hat das Team der Gärtnerinnen und Gärtner mehrere hundert Pflanzen gesetzt. So eine grosse Aktion geht nur mit einem sorgfältigen Pflanzplan: auf diesem ist definiert, welche Arten wo wachsen sollen, wie viel Platz jede Art braucht und welche Stückzahl bestellt werden muss.
In den kommenden Wochen folgen weitere Pflanzen: Einerseits die Jungpflanzen, die momentan im Gewächshaus noch Zeit zum Anwachsen brauchen, andererseits Pflanzen, die nicht winterhart sind und erst Mitte Mai ins Freie können.
Neben Minze, Salbei, Lavendel und anderen bekannten Arzneipflanzen freuen wir uns auch über einige Besonderheiten im Garten: Camellia sinensis, die Teepflanze, die in unseren Breitengraden eher selten zu sehen ist, oder Ribes nigrum, die ursprüngliche Wildform der Johannisbeere. Oder die Acker-Minze, die vermeintlich zu wenig attraktiv ist für die meisten Hobbygärtnerinnen und deshalb kaum in Gärtnerein zu finden, aber medizinisch durchaus relevant ist.
Noch sind die Pflanzen klein; mit den kommenden warmen Tagen dürfte sich das jedoch schnell ändern. Bis die Pflanzen sich aber voll entfaltet haben, braucht es etwas Geduld – um vollständig einzuwachsen, brauchen die meisten Arten etwa 2 Jahre.
Bis zur Eröffnung am 7. Juni wird bereits ein stimmiger, lebendiger Garten erlebbar sein.
